Fremde Federn (1. Teil einer kommenden Trilogie)
| Jahr | 2026 |
|---|---|
| Masse | 21 x 29,7 cm |
| Technik | Tusche und Acryl auf Papier |
CHF 320.00
Ein stolzer Hahn im Grase fand,
was jüngst verfiel im Schlachtenbrand.
Ein Soldatenfuß, bleich und stumm,
er blickt sich eitel danach um.
Der Hahn entscheidet kurzerhand,
dass ihm die Trophäe prächtig stand.
Er schmückt sich stolz mit fremdem Leid,
blind für das Ende dieser Zeit…
Entstanden im April 2026: Eine meisterhafte Symbiose aus Tusche und Acryl auf Papier, die den Auftakt zu einer pechschwarzen, surrealen Trilogie markiert. Kunst soll aufrütteln. Auf einem verlassenen Schlachtfeld krönt sich ein eitler Hahn mit der makabren Trophäe eines gefallenen Soldaten, um sich im Glanz von Erfolgen und Tragödien zu sonnen, für die andere ihr Leben ließen.
Doch die Vergangenheit ruht nicht. Wer genau hinsieht, erkennt das unverkennbare Signaturmotiv von I. Möcke: Die Kehllappen des Hahns verwandeln sich bereits in die ineinander verschlungenen Finger des Toten. „Falsche Federn“ ist die visuelle Chronik von Hochmut und unerbittlicher Vergeltung – denn am Ende der Trilogie werden die Hände des Toten aus dem Körper des Hahns brechen, um ihre Freiheit einzufordern. Ein fesselndes Statement-Werk für Sammler, die narrative Tiefe und makabren Surrealismus suchen.
Created in April 2026: A masterful symbiosis of ink and acrylic on paper, marking the prelude to a pitch-black, surreal trilogy. Art is meant to disturb. On a deserted battlefield, a proud rooster discovers the bare foot of a fallen soldier. Driven by vain complacency, he crowns himself with this macabre trophy—basking in the glory of achievements and tragedies for which others painfully lost their lives. As a dazzling, self-righteous bird, he displays his new „comb“, completely blind to the consequences of his actions.
But the past does not rest. Look closely to spot the signature motif of I. Möcke: the wattles are already morphing into two intertwined fingers of the deceased. „Fremde Federn“ is the first installment of a three-part series. A visual chronicle of hubris and relentless vengeance—for by the end of the trilogy, the hands of the dead will rupture from within the rooster’s body to reclaim their freedom. A captivating statement piece for collectors seeking narrative depth and macabre surrealism.
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